Ländliche Regionen brauchen eine starke Agrarstruktur, was ist dafür nötig? So lautete die Arbeitsfrage für den Zukunftsplan-Vortrag des Tarmstedter Agrarjournalisten Dirk Gieschen beim Agrar-Frühstück der Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG in Faulenrost bei Malchin.
„Warten Sie nicht auf die Politik – für den Zukunftsplan der Landwirtschaft in der Region der Mecklenburger Seenplatte brauchen wir wettbewerbsfähige, starke, mutige landwirtschaftliche Betriebe. Machen Sie der Politik klar, dass Sie mit Ihren Betrieben einen starken Wirtschaftsfaktor vor Ort darstellen und unterstützen Sie sich gegenseitig, um einen Zukunftsplan für die Landwirtschaft in Ihrer Region zu entwickeln.“
Diesen Rat gab der Agrarexperte den Raiffeisenbank-Kunden als Fazit seines Vortrages „Wo bleibt der Zukunftsplan für die deutsche Landwirtschaft?“ mit auf den Weg.
Zum Einstieg in die Veranstaltung machte Manja Schuhardt, Vorständin der gastgebenden Raiffeisenbank (im Bild rechts), die wichtige und starke Stellung der Landwirtschaft in der Region und die Bedeutung des Agrargeschäfts für ihre Bank deutlich. Diese Position wolle die Raiffeisenbank in ihrem Geschäftsgebiet unterstützen und gemeinsam mit ihren Agrarkunden weiterentwickeln.
Auch hier wurde wieder deutlich: Erfolgreiche landwirtschaftliche Betriebe sind als Arbeitgeber, Auftraggeber und Kunde ihrer Lieferanten das Fundament der Wirtschaft in ländlichen Regionen. Damit dies so bleibt, muss die Agrarbranche klar ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor in Richtung Politik und Öffentlichkeit kommunizieren – das sei die wichtige Aufgabe der Agrarkommunikation, stellte der Experte für Agrarmarketing und Agrarstrategien heraus.
Gieschen unterstrich abschließend, dass es sehr gut sei, dass die Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG mit ihrer jährlichen Veranstaltung ein klares Zeichen für die Position der Landwirtschaft in ihrer Region setze.








